Werkzeugbau
Wir legen Werkzeuge auf Ihre Serie aus.
Ein Ingenieur berechnet den Break-even, bevor er eine Form, ein Stanzwerkzeug oder eine Vorrichtung kalkuliert, und die Teile daraus stehen im selben Angebot.
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Druckguss · ein StahlwerkzeugTausende, identischWählen Sie Aluminium- oder Stahlwerkzeug.
Beide fertigen dasselbe Teil. Welches sich rechnet, hängt von Ihrer Stückzahl ab.
Immer enthalten.
Egal, welches Werkzeug: Sie haben denselben Ingenieur, dieselben Prüfungen und bekommen die Teile, die es fertigt.
Vier Werkzeugarten
Sehen Sie, was jedes Werkzeug macht.
Das Werkzeug gehört Ihnen, bleibt aber bei uns und fertigt Ihre Teile auf unseren Maschinen; Sie erhalten die Teile.
Unsicher, ob Ihre Menge ein Werkzeug rechtfertigt?
Prüfen Sie, wann sich ein Werkzeug lohnt, bevor Sie es bezahlen.
Interaktiv · Faustregel
CNC oder Spritzguss — wo liegt Ihr Break-even?
Wahrscheinlich gewinnt CNC
Bei 251 Einheiten eines mittelkomplexen Teils lässt sich ein Werkzeug kaum voll amortisieren — CNC erspart Ihnen Werkzeugkosten und -zeit.
Eine Größenordnung nach üblicher Werkzeugamortisation, kein Angebot. Die echte Zahl hängt von Geometrie, Material und Oberfläche ab. Teil senden und echte Zahlen erhalten →
Werkzeugbau, erklärt
Werkzeuge sind die feste, wiederverwendbare Ausrüstung, die ein Verfahren braucht, um dasselbe Teil immer wieder herzustellen: eine Form für Kunststoff oder flüssiges Metall, ein Werkzeug, das Blech in einem Hub schneidet und umformt, eine Vorrichtung, die ein Teil zum Fräsen oder Schweißen hält. Ihre Kosten ändern sich nicht mit der Menge, sie rechnen sich also erst, wenn Sie genug Teile bestellen, um sie auf viele Stück zu verteilen.
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Fragen zum Werkzeugbau
Was ist der Unterschied zwischen Form, Stanzwerkzeug und Vorrichtung?
Eine Form gibt flüssigem oder teigigem Material in einem Hohlraum seine Gestalt — Kunststoff im Spritzguss, Metalllegierung im Druckguss. Ein Stanzwerkzeug schneidet, locht und formt Blech in einem Hub zwischen Stempel und Matrize. Eine Vorrichtung formt gar nichts — sie hält ein Teil in fester Lage, damit ein anderes Verfahren (Fräsen, Schweißen, Prüfen) sich genau wiederholen lässt. Alle drei sind „Werkzeuge": feste, wiederverwendbare Ausrüstung, die dafür sorgt, dass die nächsten hundert oder die nächste Million Teile so herauskommen wie das erste.
Welche Menge brauche ich, damit sich ein Werkzeug lohnt?
Das hängt vom Verfahren ab. Folgewerkzeuge zum Stanzen rechnen sich meist ab einigen Zehntausend Stück, weil das Werkzeug selbst teuer zu bauen ist. Spritzguss- und Druckgusswerkzeuge können sich schon bei kleineren Mengen lohnen — manchmal bei wenigen Tausend Stück —, weil ein einfacheres Aluminiumwerkzeug oder eines mit weniger Kavitäten deutlich günstiger zu bauen ist. Ihr Ingenieur rechnet das für Ihr Teil und Ihre Menge konkret durch, bevor er Stahl empfiehlt.
Was ist der Unterschied zwischen Druckguss und Spritzguss?
Der Druckguss schießt flüssige Metalllegierung — Aluminium, Magnesium oder Zink — in ein Stahlwerkzeug; der Spritzguss tut dasselbe mit flüssigem Kunststoff. Beide arbeiten mit demselben Werkzeugprinzip (ein Hohlraum, ein Kühlzyklus, ein Auswerfersystem), aber der Druckguss ist für Teile da, die aus Metall sein müssen — wegen Festigkeit, Leitfähigkeit oder Wärmeabfuhr, die ein Kunststoffteil nicht erreicht.
Lässt sich dasselbe Werkzeug für Prototyp und Serie nutzen?
Meist nicht direkt — ein Prototypenwerkzeug (Aluminium, wenige Kavitäten) entsteht, um das Teil günstig und schnell zu validieren, während ein Serienwerkzeug (gehärteter Stahl, mehr Kavitäten) ein eigener, teurerer Bau ist, ausgelegt auf die volle Serie. Die am Prototypenwerkzeug validierte Konstruktion wird übernommen; das Werkzeug selbst in aller Regel nicht.
Welche Werkstoffe lassen sich druckgießen?
Aluminiumlegierungen (unter anderem AlSi10Mg, AlSi12, AlSi9Cu3), Magnesium (AM60B, AZ91D) und Zink-/Zamak-Legierungen (ZA-8, Zamak 3, Zamak 5) — gewählt nach Festigkeit, Gewicht und Kosten, die Ihr Teil braucht.
Was ist ein Folgewerkzeug, und warum braucht es hohe Stückzahlen?
Ein Folgewerkzeug führt den Blechstreifen in einem Pressenhub durch mehrere Stationen — es schneidet, locht und formt das Teil stufenweise, während der Streifen vorrückt. Ein Werkzeug mit so vielen Stationen zu bauen ist teuer, deshalb lohnt es sich in der Regel erst, wenn Ihr Auftrag im Zehntausenderbereich liegt; darunter sind Laserschneiden und Kanten in den Gesamtkosten meist günstiger.
Und wenn ein Werkzeug für meine Menge die falsche Entscheidung ist?
Dann sagt Ihr Ingenieur es Ihnen, bevor Stahl bearbeitet wird. Rechtfertigt Ihre Menge keine Form, kein Druckguss- und kein Stanzwerkzeug, empfiehlt er stattdessen CNC, Blech oder 3D-Druck — und das Werkzeug kommt wieder auf den Tisch, sobald Ihre Menge wächst.
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